Odenbach im TV

Link Odenbach am Glan "Hierzuland" SWR Fernsehen (erstellt von T. Knecht)

Link "Hochwasser in Odenbach, Teil 1" (Zusammenschnit aus RTL, VOX, SWR auf You Tube erstellt von T. Knecht)     ---Einmal klicken---

Link "Hochwasser in Odenbach, Teil 2" (Zusammenschnit aus RTL, VOX, SWR auf You Tube erstellt von T. Knecht)     ---Einmal klicken---

Bilder 2010/11

Hochwasser Januar 2011 (06.01.-10.01.2011)

 

"FEUER UND WASSER SIND GUTE DIENER, ABER BÖSE HERREN"

 

Die hier gezeigten Beiträge und Reportagen sollen natürlich nicht über andere, genauso wichtige, Hochwasserereignisse in der Region hinwegtäuschen. Es soll vielmehr stellvertretend für alle Gemeinden wirken!

 

„Können wir noch ein bisschen ins tiefere Wasser?“

Der hohe Pegelstand lockt auch zahlreiche Medienvertreter in das überflutete Odenbach – Feuerwehr und Bevölkerung sehen die Lage gelassen

 

Erneut trifft Hochwasser die Glantalgemeinde Odenbach besonders hart. Der historische Ortskern stand gestern Mittag unter Wasser – ein trockenes Vorankommen war nur in Watthosen oder im Boot möglich. Für die spektakulären Bilder interessierten sich auch überregionale Medien. Die Einwohner selbst sahen die Sachlage gelassen.

Trotz der angespannten Lage machten die Odenbacher am Freitagmittag einen geradezu entspannten Eindruck: „Die Leute können damit umgehen“, erklärte Ortsbürgermeister Gerhard Gins, der gestern ein gefragter Gesprächspartner war. Neben Feuerwehrleuten tummelten sich nämlich etliche Medienvertreter auf der gesperrten Glanbrücke. Um 13 Uhr war der dritthöchste Wasserpegel seit Jahrzehnten gemessen worden: „Nur die Hochwasser 1993 und 1995 waren schlimmer.“

Derweil bricht die Fähre, umrahmt von zwei Feuerwehrleuten, wieder zur Tour durch die überflutete Hauptstraße auf. Mit an Bord ist dieses Mal eine Radioreporterin, und einmal mehr beantworten die Feuerwehrleute bereitwillig die Fragen, wiederholen dann und wann auch mal ein paar Sätze fürs Aufnahmegerät.

Anwohner Klaus Schardt hat derweil seine Schäfchen im Trockenen. Er hat aus dem Jahrhunderthochwasser 1993 gelernt und seine Wohnung kurzerhand um rund 50 Zentimeter höher gelegt: „Jetzt muss man zwei Stufen hochgehen, wenn man in die Wohnung will – bei einer Raumhöhe von über 2,40 Meter war die Erhöhung problemlos möglich.“ Die Maßnahme zahlt sich dieser Tage aus: Ihre Möbel musste Familie Schardt nicht in den ersten Stock hieven.

Ortsbürgermeister Gins, der sich eigentlich um den Zustand der Heizung im überschwemmten Rathaus sorgt, bleibt keine Zeit für die Heizung. Das Kamerateam eines Privatsenders wartet auf den Ortschef. „Nach den Hochwassern gehen die Mitgliederzahlen des Feuerwehr-Fördervereins immer nach oben“, plaudert er aus dem Nähkästchen, ehe er seine Mütze für das Interview zurechtzupft. Die gute Arbeit der Wehr werde so gewürdigt.

Dem Medientrubel stehen die Feuerwehrkameraden auf der Glanbrücke gelassen gegenüber: „Wir haben jetzt ja mal Zeit, da können wir auch mal mit Reportern durch den Ort“, erläutert ein junger Feuerwehrmann. Seit Donnerstagabend, 19 Uhr, sind etliche Wehrleute auf den Beinen, haben Sandsäcke gefüllt und in den Morgenstunden mit dem Boot die Kinder an den Haustüren oder Fenstern abgeholt, um sie trockenen Fußes zum Schulbus zu befördern.

Gemeinsam mit einer Reporterin und einem Kameramann steigen Odenbachs Wehrführer Frank Kühn und die Wehrleiter der Verbandsgemeinde in das Boot. Jetzt soll die Heizung im Rathaus überprüft werden – ein gar nicht so einfaches Unterfangen. Doch die Wehrleute haben weniger mit dem Wasser zu kämpfen als mit den Anweisungen der Reporter: „Können wir noch ein bisschen ins tiefere Wasser?“

Am anderen Ende der überfluteten Hauptstraße kommentiert eine Anwohnerin die Lage ironisch: „Wenigstens müssen wir bei Hochwasser weder Schlangen noch Krokodile fürchten.“ Ehe es zurück zur Glanbrücke geht, richtet der Kameramann sein Objektiv auf eine beschriebene Hauswand: „Feuer und Wasser sind gute Diener, aber schlechte Herren.“ (bgi)

Quelle: RZ

Weitere Bilder folgen demnächst

Bereits am Mittwoch hatten die Odenbacher Kameraden um Wehrführer Frank Kühn erste Vorkehrungen getroffen und einen Alarmplan erstellt. Donnerstags wurden Sandsäcke gefüllt und die logistische Planung weitergeführt. Als dann das Wasser aus den Gullys in der Ortsmitte drückte und die Fluten des Odenbachs und des Glans immer weiter stiegen, verlief alles relativ ruhig im Dorf. „Die Bevölkerung in Odenbach ist in punkto Hochwasser einiges gewöhnt und reagiert geduldig und entspannt. Das erleichtert unsere Arbeit sehr“, bilanziert Frank Kühn. Er lobt die Unterstützung der Bürger, die teils mithalfen und zudem für die Verpflegung der Wehrleute sorgten. „Trotz der Problematik war der Einsatz eine schöne Sache“, meinte Kühn rückblickend. Besonders freuten ihn Angebote von Wehren aus anderen Regionen, die mit Rettungsbooten, Materialen und Geräten aushelfen wollten.

Quelle: RZ

 

 

Laut Ortsbürgermeister Gerhard Gins trat beim Hochwasser in der Garage von Guido Scheffer Öl aus. Inspektoren von VG-Ordnungsamt Lauterecken und Kreisverwaltung Kusel hätten Scheffer aufgefordert, die betroffenen Stellen abzustreuen und die Sachen aus der Garage in einen Container zu befördern, um Gefahren für die Umwelt auszuschließen, so Gins.

Die Höhe der in Odenbach durch das Hochwasser angerichteten Schäden ist noch nicht absehbar. „Die Häuser müssen jetzt zuerst abtrocknen. Viele Eigentümer haben nach den Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zum Glück die Erdgeschosse fliesen lassen“, sagte Gerhard Gins.

Heute wurden bei einer Begehung große Hochwasserschäden am Kerweplatz und am Glan-Blies-Radweg in Richtung Meisenheim sowie Schmelzwasserschäden an der alten „Röther Chaussee“ registriert. Es wird auch eine Zeit lang dauern, bis das Schwemmgut in der Uferzone beseitigt ist. kd

Quelle: RZ

Eifel-Ausflug 10.04.2010

Am 10.04.2010 führte die FFw Odenbach einen Ausflug in die Eifel durch. Mit an Bord waren Aktive, Ehemalige, Familie, sowie Freunde und Förderer. Abfahrt war um 08.00 Uhr in Odenbach. Als erste Station hatten wir eine Brauerei-Besichtigung in Bitburg auf dem Plan, die noch vor Ort mit einem Mittagessen in einem  Restaurant konplettiert wurde. Nach dem Mittagessen machten wir auf dem Weg ins Saarland noch einen kleinen Abstecher über Luxembourg, wo sich der ein oder andere zünftig mit dem Nötigsten eindecken konnte. Im Anschluß fuhren wir nach Merzig in eine dort ansässige Brauerei zum Abendessen, sowie zum gemütlichen Beisammensein.

Dort fand der Tag ein würdiges Ausklingen. Gegen elf Uhr hatte uns Odenbach wieder und alle waren sich einig, das wir einen solchen Ausflug mit Familie, Freunden und Förderern in Zukunft beibehalten sollten.

Dank gilt für diesen Tag insbesondere dem "Cheforganisator"

S. Schäffling, der alle Termine, Örtlichkeiten und Busreise im Vorfeld lange geplant hatte!!!

Weihnachtsbaumsammeln 2010

Auch dieses Jahr sammelte die aktive Abteilung der FF Odenbach die ausgedienten Weihnachtsbäume der Odenbacher Bürger ein und verbrannten diese in der Odenbacher Gemarkung (die Bäume!). Durch die Witterung bedingt konnten wir dies allerdings erst eine Woche später, nämlich am 16.01.10, eledigen.

Zusätzlich wurden die neue LED-Weihnachtsbeleuchtungen und der Gemeinde-Weihnachtsbaum in der Dorfmitte entfernt.

An dieser Stelle sei allen Bürgern ein "Dankeschön" gesagt, die uns in Form von Spenden (jegwelcher Art) bei dieser Arbeit unterstützen.

 

Jahreshauptversammlung 2009

An der Jahreshauptversammlung 2009, die sehr zahlreich besucht war, wurden zwei verdiente Kameraden (Volker Laubensdörfer und Manfred Schäfer, verst. 2010) nach langjähriger Tätigkeit in der Odenbacher Wehr gebührend verabschiedet und somit in den wohlverdienten "Ruhestand" geschickt! Volker Birth (stv. Wehrführer), der unseren Wehrführer Frank Kühn an diesem Abend vertrat, überreichte im Namen der FFw Odenbach Präsente und bedankte sich für die geleisteten Dienste. Er legte in diesem Zusammenhang großen Wert darauf, an dem Zusammenspiel aller Generationen innerhalb der Fw festzuhalten, um möglichst effektiv einen sehr großen "Erfahrungstopf" ausschöpfen zu können.

stv. Wehrführer Volker Birth (li.) verabschiedet Volker Laubensdörfer
stv. Wehrführer Volker Birth (li.) verabschiedet Volker Laubensdörfer
stv. Wehrführer Volker Birth (li.) verabschiedet Manfred Schäfer (verst. 2010)
stv. Wehrführer Volker Birth (li.) verabschiedet Manfred Schäfer (verst. 2010)

Leider mußte V. Birth auch zwei erfahrene Floriansbrüder (Christian Stephan, Andreas Steis), die aus beruflichen und privaten Gründen umziehen mußten, ebenfalls aus der Fw Odenbach verabschieden. Diese werden jedoch größtenteils bei anderen Wehren in Ihrer neuen Heimat den Fw-Dienst fortsetzen.

Hierzu sei den verabschiedeten Kameraden alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg, viel Glück und auch Gesundheit gewünscht!

 

Allerdings durfte V. Birth dann an diesem Abend auch fünf Neuzugänge aus der Odenbacher Jugendfeuerwehr begrüßen (Marcel Groß, Roxana Mehler, Jacqueline Kühn, Dennis Schneider, Christian Borger), die von nun an Ihren Dienst in der aktiven Abteilung leisten. In diesem Zuge gab der Jugendfeuerwehrwart Uwe Laubensdörfer seinen ehemaligen "Schützlingen" die allerbesten Glückwünsche, aber auch Besonnenheit und viel Feuerwehrglück mit auf den Weg!

 

An dieser Stelle ein recht herzliches Willkommen den neuen Kameraden und Kameradinnen.

Wetter heute:

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