Die Voraussetzungen für die Beförderungen sind in der Feuerwehrverordnung genannt.Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren. Mit dem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr wird man zum Feuerwehrmannanwärter ernannt. Nach abgeschlossener Truppmannausbildung (zwei Jahre, einschließlich Lehrgang) erfolgt die Ernennung zum Feuerwehrmann. Nach Ermessen des örtlichen Wehrführers kann eine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erfolgen. Für die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann benötigt man die Ausbildung zum Truppführer. Als "Truppführer, Gerätewart und vergleichbare Funktionen" kann eine Beförderung zum Löschmeister erfolgen. Der Dienstgrad Oberlöschmeister steht für erfahrene Truppführer offen, der Dienstgrad Hauptlöschmeister für besonders erfahrene Truppführer. Die Beförderung zum Brandmeister erfolgt nach dem Besuch des Gruppenführerlehrgangs, ebenso die Beförderung zum Oberbrandmeister nach erfolgreichem Besuch des Zugführerlehrgangs. Schlussendlich kann man mit absolviertem Lehrgang Führer von Verbänden zum Hauptbrandmeister befördert werden.
Lehrgänge wie z. B. Truppmannausbildung finden meist auf Stadt- oder Kreisebene statt. Spezielle Lehrgänge (z. B. Technische Hilfeleistung, Bootsführer) oder Führungslehrgänge (Gruppen-, Zugführer, Führer von Verbänden) finden an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz statt.
Im März 2009 wurden in Rheinland-Pfalz die neuen Dienstgrade "Oberlöschmeister" und "Hauptlöschmeister" sowie neue Dienstgradabzeichen eingeführt.Eine Änderung der FwVO bezüglich der Voraussetzungen für die neuen Dienstgrade erfolgte am 25. Juni 2010.
Weiterhin gibt es Dienstfunktionen:
stv. Wehrleiter
Wehrleiter
stv. Kreisfeuerwehrinspekteur
Kreisfeuerwehrinspekteur
Die Dienstfunktionen ohne Stern(e) entsprechen den a.D.-Dienstgraden (außer Dienst).
Weitere Dienstgrade z.B. des mittleren, gehobenen und höheren Dienstes sind auf der Wikipedia-Seite zu sehen.
Die Dienstgrade kann man auch auf der Website "Dienstvorschriften für Feuerwehren in Rheinland-Pfalz" einsehen.
Quellen: Wikipedia, Internetseiten
HuPF Bekleidung
Mit der Abkürzung HuPF wird in Deutschland die "Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzkleidung" bezeichnet.
Sie ist eine sog. Ausführungsnorm, die festlegt, wie die übergeordnete Anforderungsnorm DIN EN 469 (Europäische Norm 469 regelt die Beschaffenheit von Schutzkleidung für die Feuerwehr zur Brandbekämpfung). ausgeführt werden soll.
Eine Anerkennung nach HuPF ist oftmals die Voraussetzung für die Beschaffung von Schutzbekleidung durch den Träger der Feuerwehr.
Die HuPF ist in vier Teile gegliedert:
Schutzkleidung laut Unfallkasse
Auswahl der Schutzkleidung für Feuerwehren (Empfehlung UK)
(einfach anklicken)
Nach HuPF werden folgende Leistungsmerkmale überprüft:
- thermischer Schutz
- mechanischer Schutz
- Nässeschutz
- Windschutz
- Durchdringungsschutz vor Chemikalien
- Atmungsaktivität
- Wahrnehmbarkeit
- Konfektionierung
Zur persönlichen Ausrüstung eines Feuerwehrmannes gehört vor allem die Schutzausrüstung eines Feuerwehrangehörigen. Diese bietet ihm Schutz vor den vielfältigen Gefahren eines Einsatzes (z. B. Atemgifte, hohe Temperaturen).
Je nach Einsatz kann der Feuerwehrangehörige weitere Gegenstände mit sich tragen.
Ein Feuerwehrangehöriger schützt sich mit seiner Persönlichen Schutzausrüstung(PSA) vor den äußeren Gefahren einer Einsatzstelle. In jedem Einsatz trägt er einen Grundschutz. Dazu gehören:
Aufbau und Ausstattung bleiben den einzelnen Herstellern überlassen. Die Schutzwirkung der einzelnen Teile muss jedoch der EU-Norm entsprechen. Nicht genormt ist dabei die Farbe, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. In Deutschland wird üblicherweise Schutzausrüstung nach HuPF (Herstellungs- und Prüfrichtlinie von Feuerwehrschutzkleidung) und nach DIN EN 469 getragen.
Die Notwendigkeit ist in Unfallverhütungsvorschriften der Feuerwehren festgelegt.
WARUM Feuerwehr-Überhosen??? (einfach anklicken)
Bericht Beflammungstest Überhose (einfach anklicken)
Fazit:
Zumindest für den Angriffstrupp (wobei nie jemand weiß, ob er je nach Personallage in den freiw. Feuerwehren plötzlich zum Angriffstrupp gehört, obwohl er dies normalerweise nicht ist; die entsprechende Ausbildung natürlich vorausgesetzt) sollten in jeder Feuerwehr Überhosen vorhanden sein (HuPF Teil 4, Typ A, nur in Verbindung mit Hose nach HuPF Teil 2, oder HuPF Teil 4, Typ B), um ein Maximum an Sicherheit gegen Brandverletzungen und körperlicher Unversehrtheit zu erlangen!
Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehr (einfach anklicken)
Unfallkasse Rheinland Pfalz (einfach klicken)
Brand einer PV-Anlage
Solaranlagen stehen bei Hausbesitzern hoch im Kurs: sauberer Strom durch Sonnenlicht, dazu eine langfristige Förderung vom Staat. Einmal auf dem Dach installiert, liefert eine Photovoltaikanlage jahrzehntelang zuverlässig Strom. Doch genau das stellt die Feuerwehr immer häufiger vor Probleme: Da sich die Anlagen oft nicht komplett ausschalten lassen, droht den Einsatzkräften bei den Löscharbeiten ein elektrischer Schlag. "Solange Licht auf eine Photovoltaikanlage fällt, produziert sie auch Strom", erklärt Carsten Pix vom Deutschen Feuerwehrverband. Dies mache Löscharbeiten zwar nicht unmöglich, könne sie aber erschweren oder verzögern. Probleme gebe es immer dann, wenn die Feuerwehr nicht nur aus sicherer Entfernung einen Wasserstrahl auf das Gebäude richte, sondern zur Rettung oder Brandbekämpfung direkt aufs Dach oder ins Haus müsse. "Man weiß ja nie, ob durch den Brand Kabel beschädigt sind, also müssen die Einsatzkräfte erst mal mehrere Meter Abstand halten, um einen Stromschlag zu vermeiden", erklärt Pix. Gerade bei Dachstuhlbränden, bei denen häufig ein Teil des Daches abgetragen werden müsse, sei das ein Problem.
PV-Anlagenbrand
Wie funktioniert eigentlich eine PV-Anlage???
Eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage funktioniert im Prinzip einfach.
Licht fällt auf die Solarzellen, die daraus Gleichstrom machen. Mehrere
Solarzellen werden üblicherweise in Reihe zusammengeschaltet und wetterfest
in Solarmodule (A) eingepackt.
Prinzip einer PV-Anlage
Im Wechselrichter (B) wird der Gleichstrom zu Wechselstrom umgewandelt.
Über den Einspeisezähler (C) werden die Stromerträge erfasst und anschließend direkt ins öffentliche Stromnetz (E) eingespeist. Die Stromerträge werden nach den Festlegungen im EEG (Erneuerbare Energie Gesetz) vom Energieversorger bzw. Netzbetreiber vergütet. Für den Stromverbrauch im Haus wird Strom wie gehabt aus dem öffentlichen Netz über den Bezugszähler (D) entnommen.
Anlagen lassen sich oft nicht ausschalten
In nordrhein-westfälischen Rösrath kam es Anfang 2009 beim Brand eines Einfamilienhauses bereits zu einem Unfall: Ein Feuerwehrmann übersah im verrauchten Keller eine beschädigte Leitung, erlitt einen Stromschlag und musste zur Beobachtung mehrere Tage im Krankenhaus bleiben. Man habe die Situation damals einfach falsch eingeschätzt, weil die Photovoltaikanlage vom Boden aus nicht zu sehen war, erinnert sich der Einsatzleiter. Doch selbst wenn die Rösrather Feuerwehr um die Gefahr gewusst hätte, wäre das Risiko schwer zu kalkulieren gewesen: Zwar gibt es mittlerweile an einigen Photovoltaikanlagen eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten, diese Technik ist aber laut dem Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen bisher so uneinheitlich, dass sie am Grundproblem wenig ändert. Hintergrund der Schwierigkeiten beim Abschalten sind die verschiedenen Stromkreisläufe einer Photovoltaikanlage: In den Solarmodulen selbst wird Gleichstrom erzeugt, erst im sogenannten Wechselrichter, der häufig nicht auf dem Dach, sondern im Keller steht, wird dieser in netzüblichen Wechselstrom umgewandelt. Gibt es an den heutigen Anlagen überhaupt einen Ein- und Ausschalter, befindet er sich in der Regel am Wechselrichter. Folge: Der Wechselstrom und das Gerät selbst werden abgeschaltet, der Gleichstrom fließt weiter. Und zwar in einer solchen Stärke, dass der Kontakt nach Angaben der Feuerwehr lebensgefährlich sein kann.
Wechselrichter
Hersteller suchen nach Lösung
"Um ganz sicher zu gehen, dass alles stromfrei ist, bräuchte man im Prinzip in jedem einzelnen Solarmodul einen Schalter, der automatisch reagiert, wenn der Wechselrichter ausgeschaltet wird", erklärt Andreas Steinhüser, Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. So eine Technik stehe im Moment aber noch nicht zur Verfügung. Zudem sei zweifelhaft, ob sie überhaupt zu finanzieren sei. "Das geht vielleicht noch bei einem Einfamilienhaus mit 20 bis 300 Modulen, aber nicht mehr bei einer Industriehalle mit Zehntausenden", so Steinhüser. Die Hersteller selbst sehen eher eine andere Schwierigkeit: "Solaranlagen halten Jahrzehnte, daher ist für jede Weiterentwicklung entscheidend, dass sie ebenfalls jahrzehntelang zuverlässig funktioniert", sagt Thomas Hielscher, Bereichsleiter Technik beim Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW). Ob ein Sicherheitssystem diesen Anforderungen genüge, könne sich erst nach längeren Studien zeigen. Um trotzdem möglichst bald eine dauerhafte Lösung zu finden, hat der BSW im Herbst 2009 einen Arbeitskreis gegründet, in dem sich die Hersteller mit Feuerwehren, Wissenschaftlern und Installateure austauschen. "Wir nehmen das Thema ernst", versichert Hielscher. Der Deutsche Feuerwehrverband begrüßt diesen Schritt: "Eine klare Notfallstrategie ist auf jeden Fall wünschenswert, schließlich wird in Zukunft auf immer mehr Häusern Solarstrom produziert werden", sagt Carsten Pix. Bundesweit gibt es laut BSW zurzeit etwa eine halbe Millionen Photovoltaikanlagen. Schätzungsweise 90 Prozent davon sind auf Dächern installiert.
EINE Möglichkeit Feuerwehren und Hilfskräfte vor den gegebenen Gefahren einer PV-Anlage zu warnen, ist die einheitliche Kennzeichnung derselben mit Hinweis-/Gefahrenschildern!
Hinweisschild
Fw Nürnberg 1661
Feuerwehrspritzenwagen von 1888
Fw Fahrzeug 1951
TSF 60er Jahre
Fw-Löschzug 2000
HTLF 2010
Flughafenfeuerwehr (Sonderanfertigung)
Regionale Info:
Informationen zur Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lauterecken
Die Aufgaben der Feuerwehr sind das Retten, Löschen, Bergen und Schützen von Personen, Tieren, persönlichem und öffentlichem Eigentum.
Um den Schutz dieser für die Allgemeinheit hohen Güter gewährleisten zu können, verfügen 24 von 26 Ortsgemeinden, der Verbandsgemeinde Lauterecken, über
örtliche Freiwillige Feuerwehren. Sie alle bilden die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lauterecken.
Die Einrichtung und Unterhaltung der Freiwilligen Feuerwehr ist Aufgabe der Verbandsgemeinde. Der Bürgermeister als Leiter des Brand- und Katastrophenschutzes wird dabei unterstützt vom
Wehrleiter und dessen Stellvertreter. Es handelt sich dabei um speziell ausgebildete Feuerwehrfachkräfte.
Dem Wehrleiter und seinem Stellvertreter hat der Bürgermeister die Einsatzleitung übertragen.
Die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren wählen aus ihren Reihen einen Wehrführer und stellvertretenden Wehrführer.
Die Ausrüstung der Feuerwehren mit Fahrzeugen, Geräten und Material ist abhängig von der Größe der Ortsgemeinde sowie eventuell vorhandenen Gefahrenpunkten. Daher werden die Löscheinheiten
untergliedert in Feuerwehren, Schwerpunktwehren und die Stützpunktwehr. Am Stützpunkt befinden sich die meisten Fahrzeuge, Geräte und Materialien. Diese Wehr wird daher bei fast allen Einsätzen,
zusätzlich zur Ortswehr, alarmiert.
Außer der aktiven Feuerwehr verfügen die Ortsgemeinden Odenbach, Lohnweiler, Offenbach-Hundheim und die Stützpunktwehr Lauterecken über Jugendfeuerwehren. Die
örtlichen Feuerwehreinheiten St. Julian und Glanbrücken haben gemeinsam eine Jugendfeuerwehr.
Die dort hervorragend geleistete Arbeit ist ein Garant für den Fortbestand der Feuerwehr. Denn nur durch einen abwechslungsreichen, interessanten und dem Alter der Jugendlichen entsprechenden
theoretischen und praktischen Unterricht gelingt es die Jugendfeuerwehrangehörigen zu motivieren. So ist später der Übergang zum aktiven Dienst sichergestellt.
Die Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lauterecken beträgt 553 Personen. Die Zahl gliedert
sich in 494 aktive Feuerwehr- und 59 Jugendfeuerwehrangehörige. Davon sind in den aktiven Wehren 8 Personen weiblich. In den Jugendfeuerwehren sind 16 Mädchen.
(Quelle: VG Lauterecken)
Allgemeine Geschichte der Feuerwehr
Die Frage, seit wann es die Feuerwehr gibt, lässt sich nicht so leicht beantworten. Feuer gab es schon immer, aber der Mensch brauchte sehr lange, bis er es zu nutzen verstand und zu beherrschen vermag er es auch heute nur in Maßen, wie uns immer wieder schrecklich vor Augen geführt wird. Aber natürlich hat der Mensch auch von Anfang an versucht, sich gegen die Macht des Feuers zu schützen und zu verteidigen.
Wann ist eine Feuerwehr eine Feuerwehr?
Bereits das späte Mittelalter brachte ein organisiertes Löschwesen hervor, das sich allerdings schon allein aufgrund seiner genossenschaftlichen Struktur erheblich von der Organisation einer Feuerwehr unterschied. Doch was zeichnet aus historischer Sicht eine Feuerwehr aus, welche Anforderungen müssen erfüllt sein, dass man tatsächlich von einer Feuerwehr sprechen kann?
Auf dem Weg zu einer professionellen Feuerwehr
Eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung der europäischen Feuerwehr spielten die Franzosen. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhundert entwickelten sich neben der Pariser Berufsfeuerwehr, dem Sapeur-Pompier-Bataillon, in zahlreichen weiteren Städten bezahlte Municipial-Sapeur-Pompier-Abteilungen. Ab 1831 wurden dann auch in den meisten Gemeinden Sapeur-Pompier-Abteilungen als eigenständige Waffengattung innerhalb der Nationalgarde aufgestellt. Aufgrund der geografischen Nähe zum Elsass ist es nicht verwunderlich, dass insbesondere das Feuerlöschwesen Südwestdeutschlands stark von der professionellen Struktur der französischen Feuerwehr profitierte. So übernahm man dort nicht nur viele Ausrüstungsgegenstände wie die Feuerspritze oder die Schutzkleidung, man imitierte auch die Organisation, indem man die Feuerwehr als Bestandteil der Bürgerwehr installierte.
In Conrad Dietrich Magirus’ Buch „Das Feuerlöschwesen in allen seinen Theilen“ finden – neben dem 1841 in Meißen gegründeten „Freiwilligen Lösch- und Rettungs-Corps“ – zahlreiche Freiwillige Feuerwehren, Pflichtfeuerwehren, Turner-Feuerwehren, Fabrikfeuerwehren, bezahlte Feuerwehren und Berufsfeuerwehren Erwähnung. Die erste belegte Verwendung des Begriffs „Feuerwehr“ geht übrigens auf das Jahr 1847 zurück. Es tauchte in der Karlsruher Zeitung vom 19. November 1847 auf und bereits ein Jahr später wurde es im Badischen Bürgerwehrgesetz amtlich. Die deutsche Feuerwehr war geboren.
Aufgaben
Die Aufgaben der Feuerwehr werden in den Gesetzen jedes Staates geregelt. International weit verbreitet ist die Zusammenfassung der Aufgaben mit den Schlagworten Retten, Löschen, Bergen, Schützen.
Retten
Das Retten ist die Abwendung einer Lebensgefahr von Menschen durch Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe), die der Erhaltung oder Wiederherstellung von Atmung, Kreislauf oder Herztätigkeit dienen, und/oder das Befreien aus einer Zwangslage durch technische Rettungsmaßnahmen. Tätigkeitsfelder hierfür sind z. B. Feuer, Überschwemmungen oder Verkehrsunfälle.
Löschen
Das Löschen ist die älteste Aufgabe der Feuerwehr. Bei diesem so genannten abwehrenden Brandschutz werden unterschiedlichste Brände mit Hilfe spezieller Ausrüstung bekämpft.
Im Laufe der Zeit ist jedoch die Zahl der Brandbekämpfungen weltweit zurückgegangen. Aufgrund der zunehmenden Aufgabenvielfalt der Feuerwehr nehmen die technischen Hilfeleistungen stark zu – die Feuerwehr entwickelt sich zur Hilfeleistungsorganisation.
Bergen
Die Feuerwehr kann weiterhin das Bergen von Sachgütern, toten Menschen oder Tieren übernehmen.
Schützen
Vorbeugende Maßnahmen (das Schützen) beinhalten im wesentlichen Elemente des vorbeugenden Brandschutzes. Diese dienen der Vermeidung von Entstehungsbränden z. B. durch Brandsicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen oder konsequenter Brandschutzerziehung in der Bevölkerung, um auf Gefahren aufmerksam zu machen und richtiges Verhalten in Notsituationen aufzuzeigen.
Feuerwehrlogo, Retten-Löschen-Bergen-Schützen
Hochwasser 23.01.1993-27.01.1993, Odenbach Rathaus
Hochwasserschutz in Rheinland-Pfalz
Hochwasser ist als Teil des Wasserkreislaufes ein Naturereignis. An großen Flüssen sind langanhaltende Niederschläge, auch mit Schneeschmelze, für die Hochwasser verantwortlich. An kleinen
Flüssen und Bächen entstehen Hochwasser durch örtliche Gewitter oder sintflutartige Starkregen.
Die Natur kennt keine Hochwasserschäden. Hochwasser führt erst dann zu Schäden, wenn der Mensch betroffen ist. Je intensiver die Nutzung im Überschwemmungsgebiet, desto größer die Schäden.
Hochwasserschutz in Rheinland-Pfalz heißt Investitionen für Sicherheit und Entwicklung. Rheinland-Pfalz verfügt bereits seit Anfang der 1990er Jahre über ein beispielhaftes integriertes
Hochwasserschutzkonzept.
Das Hochwasserschutzkonzept des Landes beruht im wesentlichen auf 3 Säulen:
Maßnahmen und Projekte in Rheinland-Pfalz
Zum Hochwasserschutz tragen viele Arten von Maßnahmen und Projekten bei. Angefangen vom Wasserrückhalt in der Fläche, wie zum Beispiel Aufforstungsmaßnahmen, über den technischen Hochwasserschutz, wie zum Beispiel dem Bau von Deichen und Dämmen, bis zur weitergehenden Hochwasservorsorge, wie zum Beispiel Objektschutzmaßnahmen an einzelnen Häusern, gibt es zahlreiche öffentliche und private Hochwasserschutzprojekte.
Auf der Internetplattform Hochwasserschutz Rheinland-Pfalz sind viele Projekte dargestellt. Die Plattform bietet allen am Hochwasserschutz beteiligten, insbesondere den Kommunen, aber auch Privatleuten, die Möglichkeit, ihre Projekte und Maßnahmen der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.
Die Internetplattform Hochwasserschutz Rheinland-Pfalz ist eine gemeinsame Initiative des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz und der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz.
Verlauf Glan/Nahe
Wasserstände |
Abflüsse |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
cm |
Datum |
Rang |
m3/s |
Datum |
Rang |
|
| 512 | 03.01.2003 | 3 | 232 | 03.01.2003 | 5 | |
| 469 | 22.03.2001 | 10 | 162 | 22.03.2001 | 10 | |
| 489 | 29.10.1998 | 7 | 191 | 29.10.1998 | 7 | |
| 530 | 23.01.1995 | 2 | 270 | 23.01.1995 | 2 | |
| 557 | 21.12.1993 | 1 | 332 | 21.12.1993 | 1 | |
| 512 | 31.12.1981 | 4 | 262 | 31.12.1981 | 3 | |
| 490 | 12.05.1970 | 6 | 243 | 12.05.1970 | 4 | |
| 484 | 24.12.1967 | 9 | 183 | 24.12.1967 | 9 | |
| 487 | 22.09.1967 | 8 | 187 | 22.09.1967 | 8 | |
| 498 | 06.12.1965 | 5 | 205 | 06.12.1965 | 6 | |
| Gefahren mit der Familie diskutieren. Verhaltensregeln festlegen, Kommunikation ist erforderlich "Wo ist wer, zu welchem Zeitpunkt?", Aufgaben in der Familie verteilen "Wer macht was?" Denken Sie an die Möglichkeit, dass nicht jedes Familienmitglied zu Hause ist. Vor allem mit Kindern sollte abgeklärt sein, wo sie hingehen sollen. Vielleicht ist der kürzere und ungefährlichere Weg der zu Verwandten oder Freunden. Generell sollte überlegt werden, wohin, wenn das Haus verlassen werden muss? (eine Evakuierung kann angeordnet werden) |
| Kann ein Gebäude in den Einwirkungsbereich eines Hochwassers kommen sind besondere Maßnahmen notwendig. ( Hochwassereinwirkungen ) |
| Besteht die Möglichkeit das Wasser ins Gebäude eindringt, nur geeignete Baustoffe und Materialien verwenden (Schutz für das Gebäudeinnere) |
| Kinder auf besondere Gefahren bei Hochwasser und Überflutungen aufmerksam machen (Aufsichtspflicht) |
| Im Eigenbereich überprüfen, ob bauliche Maßnahmen für den Nachbarn eine Erhöhung der Gefahr hervorrufen können (z.B. Stützmauer, Biotop, usw.) |
| Die Trinkwasserversorgung kann bei Überflutungen gefährdet sein (Trinkwasser, krisenfester Haushalt) |
| Auch für Haustiere oder Vieh auf landwirtschaftlichen Anwesen soll Vorsorge getroffen werden (Unterbringungsmöglichkeiten erheben, Futtervorräte sichern) |
| Werden gefährliche Stoffe (Kunstdünger, Treibstoff, usw.) verwendet, die rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden müssen? - Umweltgefährdung |
| Gibt es Tanks (Heizöl, Diesel usw.) die gegen Aufschwimmen gesichert werden müssen. Austretendes Öl kann sonst erheblichen Schaden verursachen. |
|
Nachbarschaftshilfe organisieren – Wer hilft wem? Kontakt und Informationsaustausch mit dem Nachbarn erleichtert den Nachrichtenfluss, da das Hochwasser z.B. die Telefonleitung lahm legen kann |
| Kennzeichnung von Eigentum (z.B. Nutztiere, wenn sie rasch aus der Gefahrenzone gebracht werde müssen) |
| Regelmäßige Reinigung von Kanalzu- und -abläufen durchführen |
| Selbstschutzmaßnahmen in Betrieben organisieren (in der Arbeitszeit, außerhalb der Arbeitszeit) |
| Notgepäck und Dokumente für ein eventuell notwendiges Verlassen des Hauses vorbereiten (Notgepäck-Dokumentenmappe) |
| Die Möglichkeit sondieren, ein Notquartier bei Verwandten, Freunden beziehen zu können |
| Wo sind die Hauptschalter für Wasser, Strom, Heizung, Gas, Öl etc.? Sollte jedes Familienmitglied wissen |
|
Besser einmal zuviel vorbereitet, als einmal zu wenig! |
Die 5 Hochwasser Alarmstufen:
Der Plan sieht fünf Alarmstufen vor. Sie orientieren sich an den Vorhersagen des Hochwassermeldedienstes. Wie hoch das Wasser aktuell steht, ist also erst einmal egal. Es zählt, was der Meldedienst sagt.
Bei Alarmstufe eins werden etwa die Feuerwehren und Bauhöfe in eurem Dorf informiert. Eine wirkliche Gefahr besteht bei Stufe eins zuerst einmal nicht. Doch die Feuerwehren sollen dann schon einmal erste Vorbereitungen treffen. Beispielsweise überprüfen sie ihre Ausrüstung und machen sich Gedanken darüber, wie man den Verkehr umleiten könnte, wenn Wasser auf die Straßen fließt.
Auch Alarmstufe zwei ist noch ungefährlich. Wenn diese Stufe gilt, kann die Feuerwehr durchaus ausrücken. Während die zweite Alarmstufe ausgerufen ist, sollen die Feuerwehrzentralen besetzt bleiben und die Ortsbürgermeister regelmäßig über den Wasserstand informiert werden. Bei Bedarf werden auch Sandsäcke ausgegeben, mit denen Häuser vor Wasser geschützt werden. Straßen, die nah am Ufer sind, können gesperrt werden.
Wird Alarmstufe drei ausgerufen, sind viele Helfer gefordert. Noch reichen dazu aber die Feuerwehrleute eures Dorfes aus. Die kümmern sich darum, Leute zu informieren und Schutzwälle aus Sandsäcken aufzubauen. Manchmal müssen sie auch Keller leerpumpen oder eingeschlossene Personen retten.
Stufe vier wird ausgelöst, wenn die Situation von eurer eigenen Feuerwehr nicht mehr zu schaffen ist oder der Einsatz sehr lange dauert – so wie in Odenbach gestern. Dann werden Nachbargemeinden um Hilfe gebeten. Oder die Feuerwehr holt wie in Odenbach das Technische Hillfswerk, also weitere Helfer. Die Feuerwehrleute werden dann in Schichten eingeteilt.
Wenn es ganz schlimm wird, kommt Alarmstufe fünf. Dann ist es so gefährlich, dass bei der Kreisverwaltung ein so genannter Katastrophenschutz-Führungsstab aktiv wird. Die Gruppe aus erfahrenen Feuerwehrleuten und anderen Fachleute führt dann den Einsatz und sagt, was die Feuerwehren vor Ort zu tun haben. (bgi)
Wichtige Online-Adressen bezüglich Hochwasser/Unwetter:
Waldbrand
Bodenfeuer
Waldbrandgefahr
Haupsächlich zur Sommerzeit vernichten immer wieder Waldbrände große Flächen des kostbaren Waldes.
Nicht nur im Süden der USA, in Australien oder in der Mittelmeerregion toben diese Feuerwalzen. Auch in unseren Breitengraden kann in der heißen und trockenen Jahreszeit sehr schnell ein Feuer
ausbrechen.
Zu den Ursachen zählen:
64% Fahrlässigkeit
13% Brandstiftung
11% Unbekannt
10% andere Ursachen
2% Blitzeinschlag
Es gibt unterschiedliche Arten des Waldbrandes. Man unterscheidet hier zwischen..
Bodenfeuer
Auch Lauffeuer genannt. Diese häufigste Art des Waldbrandes entsteht unmittelbar durch Tabakreste, Grillkohle
etc. Fast jeder Waldbrand entsteht auf diese Weise !
Kronen- und Vollfeuer
Gleichzeitiges Boden- und Kronenfeuer mit großer Hitzeentwicklung und Überspringen
brandfreier Bereiche
Erdfeuer
Seltener als die bisher beschriebenen Feuerarten, Entstehung aus Bodenfeuer überwiegend in Moorgebieten,
mit sehr langsamer Ausbreitungsgeschwindigkeit. Ausbreitung unabhängig vom Wind nach allen Seiten hin.
Stammfeuer
Noch seltener als Erdfeuer, auf Einzelstämme beschränkt. Brandverlauf meist in hohlen Stämmen.
Flugfeuer
Entsteht aus Kronen- und Vollfeuer bei stärkeren Winden mit großer Hitzeentwicklung. Sehr gefährlich
wegen der Brandausdehnung und –beschleunigung durch Zusammenlaufen der Einzelbrände.
Klima und Witterung sind von entscheidender Bedeutung. Die Waldbrandgefahr steigt mit
- Zunehmenden und anhaltendem Niederschlagsmangel
- Abnehmender Bodenfeuchtigkeit
- Abnehmender Luftfeuchtigkeit
- Langanhaltenden hohen Lufttemperaturen
- Zunehmender Sonnenscheindauer
- Trockenem Wind
Besondere Gefahr besteht beim Abbau von Hochdruckwetterlagen. Begünstigt wird das Entstehen von Waldbränden durch mittlere Windstärken (2-5).
Beginn der Gefahr ab 10 Uhr, Höhepunkt zwischen 12 Uhr und 16 Uhr, wieder absinkend bis etwa 18 Uhr
Die Waldbrandgefahr ist stark von der Jahreszeit abhängig:
- März bis Mai: sehr große Gefahr
- Juni bis Juli : große Gefahr
- August bis September: geringe Gefahr
- November bis Februar: kaum Gefahr
Sehr gefährdet
Nadelholzkulturen und jüngere Nadelholzbestände bis zu 40 Jahren, sehr dichtstehend, keine Mischung, viel trockenes oder
abgestorbenes Material
Gefährdet
Mittelalte Nadelholzbestände, wenn trockenes oder
abgestorbenes Material vorhanden, bei relativ hohem Dichtbestand; Nadelholzkulturen mit wenig dürrem Material am Boden
Weniger gefährdet
Mittelalte Nadelholzbestände mit
beigemischtem Laubholz; bei Vergrasung und Verkrautung nur im Frühjahr
Gering Gefährdet
Nadel- und Laubaltholz ohne Bodenflora oder mit nur geringer Bodenvegetation; Laubholzunterstand im Sommer; bei Feuchtstandorten; bei guter
Zugänglichkeit
Nadelwälder sind insgesamt deutlich gefährdeter als Laubwälder. Am meisten sind reine Kiefernwälder gefährdet
Die Bodenvegetation oder die Bodenbedeckung ist maßgebend für die Entstehung von Waldbränden (Bodenfeuer) und deren Ausbreitungsgeschwindigkeit. Das Verhindern von
Grasdecken ist deshalb eine wichtige waldbauliche Aufgabe.
Sehr gefährdet
dürres Gras, trockenes Reisig
Gefährdet
dürrer Farn, Heide, Heidelbeere
Wie in der oberen Statistik gezeigt, entstehen die meisten Waldbrände durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit. Auch wenn Sie in Ihrem Wald, oder in den Wald in Ihrem Urlaubsort, nicht diese Symbole und Hinweise finden, gelten u.a. folgende Hinweise / Verbote :
- kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen
- bitte nicht rauchen oder seien Sie vorsichtig bei dem Umgang mit Feuerzeug / Streichhölzern und Tabakwaren.
- werfen Sie keine brennenden Gegenstände aus den Fahrzeug, wenn Sie durch eine Waldgebiet fahren
- fragen Sie die zuständige Forstbehörde, z.B. nach öffentlichen Grill-und Feuerplätzen
- entsorgen Sie leere Glasflaschen nicht in der Natur
Erhöhte Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz
(Meldung im April 2010)
Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat angesichts des anhaltend trockenen Wetters vor einer erhöhten Waldbrandgefahr gewarnt. In weiten Teilen des Landes
sei bereits die zweithöchste Gefährdungsstufe ("hohe Gefahr") erreicht, teilte das Ministerium in Mainz mit. Forst, Polizei und Feuerwehr befänden sich in erhöhter Alarmbereitschaft.
Feuer machen, offenes Licht und Rauchen seien im Wald verboten. Feuerstellen dürften nur mit Genehmigung des jeweiligen Forstamtes betrieben werden. Auch weggeworfene Glasflaschen könnten wie ein
Brennglas wirken und einen Brand verursachen.
Spaziergänger und Wanderer müssten zudem darauf achten, wo sie ihr Auto parkten. Die Hitze des Katalysators könne darunter liegendes Gras entzünden und ein Feuer auslösen, warnte das Ministerium. Am vergangenen Karfreitag waren so bei Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis) mehrere tausend Quadratmeter Waldfläche in Brand geraten. Mehr als 150 Feuerwehrleute waren rund fünf Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Rheinland-Pfalz hat den Angaben zufolge rund 800 000 Hektar Wald.
versch. Feuerlöscher
WENN MAN SELBST ZUM ERSTEN HELFER WIRD
Brände sind seit jeher eine besonders elementare Bedrohung und können mitunter verheerende Auswirkungen mit sich bringen.
Frühzeitiges und richtiges Handeln sind also maßgebend für den Schutz von Mitmenschen, Umwelt, Gütern und das Reduzieren weiterer Schäden.
Der Haushalt, als größte Unfallquelle, ist immer wieder Herd von Entstehungsbränden z. B. durch offene Flammen wie
Kerzen, Kamine oder Fondue.
Aber auch heiße Oberflächen und elektrische Defekte können Brände verursachen und um diesen sehr unterschiedlichen Gefahren ohne Zeitverzug begegnen zu können bietet sich das Vorhalten von
Löschmittel an. Hier hat sich der Feuerlöscher 1000-fach bewährt.
Doch welcher Löscher ist für welchen Brand geeignet?
Tragbare Feuerlöscher werden mit verschiedensten Löschmitteln ausgestattet.
Die gebräuchlichsten sind Pulver oder Schaumlöscher. Weiter werden Löscher jedoch auch mit Wasser, Kohlendioxid und anderen Löschmitteln befüllt.
Als kleiner Hinweis sei angebracht, dass obwohl die weißen Pulverwolken eines Pulverlöschers ungesund aussehen,
sie vollkommen ungefährlich sind und auch Einatmen nicht gesundheitsschädlich ist.
Feuerlöscher unterscheiden sich also doch. Aus welchem Grund?
Das Löschmittel muss stets auf den jeweiligen Brennstoff abgestimmt werden, um eine optimale Löschwirkung zu
erzielen oder eine Ausweitung des Brandes überhaupt verhindern zu können.
Zur Vereinfachung wurden hierzu die verschiedenen Brände, je nach Natur des Brennstoffes, in Brandklassen zugeordnet.
Nach diesen Brandklassen sind auch die Feuerlöscher konstruiert und ein Ablesen der Symbole macht die Anwendungsgebiete des Löschers deutlich.
Welches Symbol steht für welche Brandklasse?
Hierzu eine kleine Auflistung der Klassen, ihrer Symbole und Beispielstoffen die zu der jeweiligen Brandklasse gehören und eine Tabelle der dazugehörigen Feuerlöscher.
| Brandklassen: |
|
|
|
|
|
| Geeignete Löschmittel | |||||
| Kohlendioxidlöscher |
|
||||
| Wasserlöscher |
|
||||
| Schaumlöscher |
|
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|||
| Pulverlöscher |
|
|
|
||
| Fettbrandlöscher |
|
||||
| Metallbrandlöscher |
|
"Innenleben"
Wie benutze ich einen Feuerlöscher?
Der beste Feuerlöscher nützt nichts (man kann die Lage sogar verschlimmern), wenn er falsch eingesetzt wird. Feuerlöscher unterscheiden sich nicht nur anhand des Löschmittels sondern auch an Form und Funktion. Dies spiegelt sich in der Handhabung und Inbetriebnahme wieder.
Um einen Feuerlöscher benutzen zu können muss man zu aller erst einmal einen zur Hand haben.
Die Inbetriebnahme des Löschers kann stets am Löscher selbst abgelesen werden und man sollte sich einen Augenblick Zeit lassen um die Anweisungen zu verstehen. Viele moderne Feuerlöscher haben neben dem Löschmittel ein Treibmittel in oder am Löscher befestigt, er ist also im Allgemeinen nicht unter Druck (im Gegensatz zu Dauerdrucklöschern) bis das Treibmittel zugeführt worden ist.
Sollte dies der Fall sein so warten Sie bitte ca. 10-15 sek. bis sich das Treibmittel im Löscher verteilt hat um eine optimale Löschleistung zu erziehlen.
Ist der Feuerlöscher gefunden und in Betrieb genommen gibt es folgende Einsatztaktiken:
Brandbekämpfung
Feuerlöscher (WARTUNG)
Feuerlöscher sind alle zwei
Jahre von einem
Brandschutz - Sachkundigen überprüfen zu lassen
Eine aktuelle Untersuchung des BVBF (Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. Kassel) belegt, dass über 80 Prozent aller Entstehungsbrände im gewerblichen Bereich durch einen Feuerlöscher erfolgreich gelöscht werden.
Eine hohe Erfolgsquote, die daraus resultiert, dass Feuerlöscher in Unternehmen und Gewerbebetrieben gesetzlich vorgeschrieben sind und alle zwei Jahre auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.
Zwar verfügen viele private Haushalte über einen Feuerlöscher, doch werden lediglich 40 Prozent der vorhandenen roten Helfer regelmäßig von einem Brandschutz-Sachkundigen überprüft.
Viele Geräte hängen seit dem Hausbau (im Durchschnitt über 30 Jahre) unberührt im Keller.
Regelmäßige Prüfung garantiert Einsatzfähigkeit
Damit die Funktionssicherheit gewährleistet ist, sollte dieser
alle zwei Jahre von einem Brandschutz - Sachkundigen überprüft werden. Im Rahmen der rund 15-minütigen Prüfung wird insbesondere die Konsistenz der Lösch- und Treibmittel kontrolliert.
Der Hintergrund:
Im Laufe der Jahre verändern sich die Eigenschaften der
Löschmittel und ein möglicher Treibmittelverlust verhindert, dass das Löschmittel im Notfall optimal aus der Löschpistole austritt. Bereits kleine Haarrisse in Dichtungen und Ventilen können
die Ursache für einen Verlust des Treibmittels sein.
Falls ein Feuerlöscher in den letzten zwei Jahren keiner sachkundigen Überprüfung unterzogen wurde, sollte man zur eigenen Sicherheit den Brandschutz - Sachkundigen
informieren.
Was gehört u.a. zur Prüfung eines Feuerlöschers
- Überprüfen des Löschmittels
- Überprüfen des Treibmittels
- Überprüfen des Löschschlauches
- Überprüfen der Löschpistole
- Allgemeinzustand des Gerätes
Eine regelmäßige Überprüfung garantiert die Funktionssicherheit und kann im Notfall Leben
retten.
"Freund und Helfer"
Elektrizitäts- Warnzeichen
Tödlicher Stromschlag durch falsch installierte Steckdose
Ein Gerüstbauunternehmen sollte ein mehrgeschossiges Gebäude mit einem Fassadengerüst einrüsten. Für den Transport der Gerüstbauteile auf die oberen Gerüstlagen wurde ein Mini-Bauaufzug verwendet.
Der Strom für den Bauaufzug und die Bohrmaschinen wurde aus einer Steckdose einer Gaststätte im Nachbarhaus entnommen.
Der Aufsichtführende auf der Baustelle informierte um 8:30 Uhr telefonisch seinen Bauleiter, dass eine der Elektroleitungen oder aber der Bauaufzug einen elektrischen Defekt habe, weil seine Kollegen auf dem Gerüst ein „Kribbeln“ bemerkt hatten. Daraufhin besorgte sein Bauleiter neue Kabeltrommeln und brachte diese drei Stunden später auf die Baustelle, um sie gegen die vermeintlich defekten Exemplare auszutauschen. Weiterhin ordnete er an, den Bauaufzug stillzulegen und die restlichen Gerüstarbeiten per Hand durchzuführen.
Kurz danach passierte es: Ein Mitarbeiter bemerkte, wie sein Kollege auf der obersten Gerüstlage, zwischen Gerüst und Dachrinne stehend, plötzlich eine völlig unnormale Körperhaltung einnahm und bewusstlos zusammenbrach. Daraufhin wurde sofort die Stromzufuhr unterbrochen und der Notarzt gerufen. Obwohl noch auf dem Baugerüst eine Wiederbelebung eingeleitet wurde, konnte der Mitarbeiter nicht mehr gerettet werden.
Bei der Überprüfung aller benutzten Stromquellen der Baustelle wurde festgestellt, dass die Steckdose aus der Gaststätte fehlerhaft installiert war, mit der Folge, dass der Schutzleiter Strom führte und damit nicht nur das Gehäuse des angeschlossenen Bauaufzuges, sondern das ganze Gerüst unter Strom stand. Als der Beschäftigte dann Gerüst und Dachrinne berührte, bekam er einen tödlichen Stromschlag.
Gefahren durch Elektrizität bestehen für:
Menschen
Tiere
Sachwerte
Schützen und geschützt werden vor Elekrizität muss:
Mannschaft
Gerät
Der tägliche, sorglose Umgang mit Elektrizität läßt uns aber oft die Gefahren vergessen, die durch schadhafte Geräte und Anlagen entstehen.
Wesentlich für die Wirkung auf den Organismus ist die Stromstärke.
Die Wirkung besteht zum einen in Verbrennungen an den Berührpunkten sowie in Verkrampfung der Muskeln (kein "Loslassen" mehr möglich), also auch des Herzens.
Entscheidend für die Folgen eines Elektrounfalls ist die Höhe des Stromes, der beim Berühren durch den Körper fließt, die Einwirkdauer auf den Körper und dem Weg den der Strom über den Körper nimmt. Aus Erfahrung ist bekannt, dass schon ein Strom von 50mA tödlich sein kann, wenn er über das Herz fließt.
Lebensgefährliche Gleichspannung:ab 120 Volt (für Tiere ab 60 Volt)
Lebensgefährliche Wechselspannung: ab 50 Volt (für Tiere ab 25 Volt)
Jede Anlage ist grundsätzlich immer als unter Spannung stehend zu betrachten, solange der Einsatzleiter die Freischaltung (spannungsloser Zusatnd) nicht bestätigt hat! Die Überprüfung und Bestätigung der Freischaltung sollte in Absprache mit dem Einsatzleiter (falls dieser selbst nicht befähigt) nur durch fachkundiges Personal (Netzbetreiber, elektr. Fachpersonal) unter Einsatz von geeigneten Prüfmitteln (Stromwerkzeugkasten LF) festgestellt werden!
Für die Stromversorgung der benötigten Geräte im Einsatz sind vorrangig die genormten Stromerzeuger der Feuerwehr einzusetzen. Sollte in Ausnahmefällen auf Grund der Einsatzsituation ein anderer Speisepunkt erforderlich sein, darf der Anschluss nur über einen Personenschutzschalter (Bild unten) nach DIN VDE 0661 mit einer druckwasserdichten Steckvorrichtung (Kupplung) erfolgen. Der Personenschutzschalter ist dann möglichst nahe an der Stromentnahmestelle zu installieren. Ein Funktionstest des Personenschutzschalters ist vor der Inbetriebnahme eines Betriebsmittels durch Betätigen der Prüftaste durchzuführen.
Bei Arbeiten im Zusammenhang mit elektr. Strom ist immer auf die Einhaltung der fünf "goldenen" Sicherheitsregeln zu achten:
Fünf Sicherheitsregeln Elektrizität
Zu o.a. Grafik:
- Freischalten
Zuerst muss die Spannung abgeschaltet werden. Dies geschieht in Haushalten z.B über das Herausdrehen der Schmelzsicherungen oder das Abschalten des betreffenden Leitungsschutzschalters. Freischalten kann auch ein einfaches "Steckerziehen" an einem elektrischen Verbraucher sein!
- Gegen Wiedereinschalten sichern
Damit eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann, muss ungewolltes Wiedereinschalten sicher verhindert werden. Sollten Sie z.B. Schmelzsicherungen (Bild unten) herausgedreht haben, führen Sie die Einsätze am Bestem mit sich bis die Arbeiten am Stromkreis beendet sind. Bei Leitungsschutzschalter (Bild unten) kann das Schaltschloss durch ein Stück Draht blockiert werden. Einsatzspezifisch kann auch eine vertraute Person beauftragt werden, die Wiedereinschaltung (z.B. bei elektr. Verbrauchern mit Stecker) zu verhindern.
- Spannungsfreiheit feststellen
Nachdem Sie Schritt 1 und 2 befolgt haben, MUSS vor Beginn der Arbeiten die Spannungsfreiheit festgestellt werden!! Dies Überprüfen Sie am Besten mit einem zweipoligen Spannungsprüfer. Einpolige Spannungsprüfer (wie Phasenprüfer, durchsichtig) liefern keine zuverlässigen Ergebnisse!!!
- Erden und kurzschließen
Diese Regel muss erst ab einer Spannung von 1000 Volt berücksichtigt werden. Zuerst muss geerdet werden, dann muss die ERDE mit den kurzzuschließenden aktiven Teilen verbunden werden.
- Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken
Die banachbarten, unter Spannungen stehenden Teile sollten natürlich, soweit es geht, vermieden werden! Bei Anlagen unter 1kV (=1000 Volt) genügen zum Abdecken isolierende Tücher, Schläuche oder Formstücke. Über einer Spannung von 1kV sind zusätzlich Absperrtafeln, Seile und Warntafeln erforderlich. In diesem Fall muss auch der Körper gesondert geschützt sein, z.B. durch einen Schutzhelm mit Gesichtsschutz und hochisolierte Handschuhe.
Leitungsschutzschalter
Schmelzsicherung
Personenschutzschalter
Bei Löschangriffen im Bereich elektrischer Leitungen sind folgende Sicherheitsabstände einzuhalten, um Lichtbögenüberschläge zu
verhindern:
Dieses Angaben sind Mindestabstände und beziehen sich auf einen Strahlrohrdruck am Mundstück von 5 bar:
Leiterabstand unter 1000 Volt = mind. 1m
Leiterabstand über 1000 Volt = mind. 5m
Wichtig!!
Wasser mit Zusätzen, die die Eingenschaften verändern (z.B. Netzmittel, Schaum) dürfen im Bereich elektrischer Anlagen nicht eingesetzt werden
Zusätzlich sollte folgendes bemerkt werden:
Brände im Bereich elektrischer Anlagen möglichst nur mit Sprühstrahl bekämpfen
B-Strahlrohre nur im äußersten Notfall einsetzen
Wird der Ausgangsdruck von 5 bar am Strahlrohrmundstück erhöht, so ist der Sicherheitsabstand um 2.00 m zu erhöhen.
Sind den Einsatzkräften die vorhandenen Spannungen nicht bekannt, so ist folgende Faustregel zugrunde zu legen:
|
C-Strahlrohr |
Niederspannung |
Hochspannung |
|
Sprühstrahl |
1,00 m |
5,00 m |
|
Vollstrahl |
5,00 m |
10,00 m |
Wenn noch Kontakt zur Stromquelle besteht, muss die verletzte Person so schnell wie möglich davon getrennt werden. Da jede Berührung der Person dazu führen kann, selbst einen gefährlichen Stromschlag zu erleiden, muss hierbei unbedingt an den Eigenschutz gedacht werden:
Erst, nachdem die Person sicher vom Strom getrennt wurde, erfolgen weitere Rettungsmaßnahmen:
Quellen: Internet und eigene Unterlagen "Meister E-Technik"
Versch. Rauchmelder (Quelle ff-langenhorn.de)
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.
Rauchmelder (Brandmelder) retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder oder Brandmelder, Feuermelder) warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.
(Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de)
Mögliche Montagepunkte (Quelle Internet)
Funktionsprinzip photoelektr. RM (Quelle Internet)
Die meisten tödlichen Brandunfälle ereignen sich nachts: Vergessene Kerzen oder defekte elektrische Geräte sind die Ursache. Feuerwehren, Versicherungen und Bürgerinitiativen fordern seit Jahren, dass Rauchmelder installiert werden. Die Zahl der Brandtoten sank im Ausland dank Rauchmeldern entscheidend.
Rauchmelder tragen entscheidend dazu bei, dass ein Brand sofort bemerkt wird und ggf. im Keim erstickt werden kann. Erst durch den frühzeitigen Alarm eines Rauchmelders ergibt sich die
Chance zur Flucht. Dreiviertel aller Verunglückten fallen nächtlichen Bränden zum Opfer, denn ein Mensch wird von Brandgeruch nicht wach!
Rauchmelder retten Leben!
„Wenn es in jeder Wohnung Rauchmelder gäbe, hätten wir 50% weniger Brandtote.“
Albrecht Broemme, Chef der Berliner Feuerwehr